DRAGONY

Manchmal wird man aus seinem Labelalltag herausgezogen und man bekommt die Gelegenheit auch mal ein paar unbekanntere Bands kennenzulernen. So geschehen bei mir und den Österreichern DRAGONY. Ich hatte die Band schon auf meinem Zettel gehabt, hatte ich doch einen Bericht über sie bei einem anderen Online Mag gelesen. Umso erstaunter war ich, als ich dann plötzlich eine Mail von genau dieser Band bei mir im Posteingang fand.  Natürlich hatte ich Lust die Band näher kennen zulernen und ihr neues Album zu besprechen, daraus entstand dann auch dieses Interview mit Bandchef Sigi. Lest selbst was uns der Gute zu sagen hat.

J.P: Hallo Sigi. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Da euch viele Leute bestimmt noch nicht kennen, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

S.S: Ja also DRAGONY wurde im Sommer 2007 gegründet, damals noch als Studioprojekt unter dem Namen „The Dragonslayer Project“. Dann kamen aber doch weitere Mitglieder hinzu, und schnell waren wir eine komplette Band – und als solche wollten wir dann natürlich auch live auftreten. So haben wir dann seit 2008 immer wieder Gigs vor allem in Wien, aber auch in einigen anderen Städten in Österreich gespielt, und ein paar nette Support-Slots waren auch schon dabei.

So konnten wir beispielsweise 2008 mit FIREWIND spielen, 2009 mit AXXIS und PAUL DI’ANNO, und 2010 dann mit SONATA ARCTICA. Auch für 2012 haben wir einiges geplant, so veranstalten wir selbst am 3. April 2012 die Wien-Show von PRIMAL FEAR und BRAINSTORM, wo wir dann auch selber als Opener agieren werden, und wir werden auch am METALFEST Austria in Mining am Inn dabei sein, das von 31. Mai bis 2. Juni 2012 stattfindet und heuer wieder ein großartiges Lineup hat mit Bands wie MEGADETH, IN EXTREMO, BLIND GUARDIAN, KREATOR, BEHEMOTH und vielen anderen.

Und ja, im Laufe der Zeit wurden natürlich auch die Stimmen nach einem Album lauter, und das haben wir Ende 2010 in Angriff genommen, und schließlich im Herbst 2011 fertig gestellt. Das Ergebnis trägt nun den Titel „Legends“ und tja… jetzt schauen wir mal, ob sich damit ein Label-Deal finden lässt oder wie wir sonst den Vertrieb und die Promotion des Albums handhaben werden.

J.P: Ihr habt ja mit insgesamt 6 Mitgliedern eine recht große Band. War es schwierig die Leute dafür zu finden? Wie ist generell die Situation bei euch im Land im Metal und Bandbereich?

S.S: Die richtigen Leute zu finden war in der Tat nicht ganz einfach – besonders Bassisten und Keyboarder findet man im Metal-Genre nicht allzu leicht, vor allem nicht im melodischen Metal-Bereich, der bei uns in Österreich leider ohnehin nicht so populär und zugkräftig ist wie die härteren Spielarten des Metal, besonders Black Metal und Death Metal.

Aber bislang ist das Lineup konstant, wir spielen nun schon seit der Bandgründung in dieser Formation, und wenn’s nach uns geht, bleibt das auch noch eine ganze Weile so, haha!

J.P: Kommen wir mal zu eurem Debütalbum „Legends“. Wann habt ihr angefangen Songs dafür zu schreiben? Wie lief der Aufnahmeprozess ab und da ihr das Album ja selbst finanziert habt, wie habt ihr dann eine so gute Produktion hinbekommen? Das muss ja tierisch ins Geld gegangen sein!

S.S: Die Songs von „Legends“ sind im Prinzip sämtliche Songs, die wir im Laufe der Bandgeschichte bislang geschrieben haben. Ursprünglich war das ganze Material ja als Rock-Oper konzipiert – das schlägt sich auch immer noch in den zahlreichen Gastsänger-Auftritten nieder – doch das hätte ja über mehrere Alben gehen sollen, und da wäre es wohl nie zu einer Veröffentlichung gekommen, haha. So haben wir dann die Inhalte ein wenig zusammengekürzt und vereinfacht, und so den Songs nur mehr eine sehr elementare Rahmenhandlung verpasst, die ein bisschen den roten Faden innerhalb der Story erhalten soll. Dennoch funktionieren die Tracks jetzt sicher auch als „stand alone“-Songs wunderbar.

Und du hast Recht, die Produktion war langwierig und auch kostspielig, aber so läuft das heutzutage halt leider – gerade als Newcomer rennen dir die Labels und Plattenfirmen nicht gerade die Tür ein; schließlich gibt es ja schon zahlreiche etablierte Bands aus dem Genre, die schon ihre Fanbase haben und mit denen auch Plattenfirmen dann logischerweise Geld verdienen können. In Newcomer musst du als Label erstmal viel Geld in die Promotion pumpen, und dann ist es ja immer noch ungewiss, ob gerade diese Band dann beim Publikum ankommt. Und von der Vorfinanzierung eines ganzen Albums, das doch mehrere tausend Euro kostet, reden wir da noch nicht mal. Daher mussten wir natürlich auch selber für eine ordentliche Produktion sorgen, wenn wir überhaupt eine realistische Chance auf einen Label-Deal haben wollten.

Aber wir hatten das Glück, dass wir einige Dinge im Studio unseres Gitarristen aufnehmen konnten, für die Drum-Recordings und den Mix sind wir dann aber ins WildOneMusic-Studio in Wien gegangen. Dort hatte Jakob Grabmayr die Übersicht über den Mix, und Frank Pitters hat uns generell als Produzent beim gesamten Album betreut. Dank der Hilfe der beiden ist dann auch die Produktion, wie wir finden, sehr gut geworden! Das Mastering hat dann noch Maestro Mika Jussila aus den legendären Finnvox-Studios übernommen, und auch das hat sich ausgezahlt – er ist einfach die beste Adresse in Europa, wenn’s um melodischen Metal geht.

J.P: Ihr bezeichnet euren Stil ja als Glory Metal. Dem würde ich auf jeden Fall zu stimmen. Es ist klingt natürlich in erster Linie nach Power Metal, aber halt alles eine Spur bombastischer und epischer, die Geschichte die hinter dem Album/den Songs steht dürfte dann bestimmt recht abendfüllend sein, willst du sie uns trotzdem kurz näher bringen?

S.S: Haha ja also „Glory Metal“ ist in der Tat nichts anderes als eine Mischung aus viel Power Metal mit ein paar epischeren und bombastischeren/symphonischeren Momenten. Also in etwa HAMMERFALL oder EDGUY, kombiniert mit ein bisschen KAMELOT und NIGHTWISH, und auch mit meiner persönlichen Lieblingsband VIRGIN STEELE. Und ich glaube, der Begriff „Glory Metal“ bringt auch gut zum Ausdruck, dass wir auch gerne ein bisschen mit den ganzen Fantasy-Klischees des Genres spielen und das auch mit einem gewissen Augenzwinkern machen – wir lieben ja diese Musik, wie sie von Bands wie RHAPSODY OF FIRE, MANOWAR oder HAMMERFALL kultiviert wurde, aber manchmal nehmen sich die Bands einfach selbst zu ernst. Unserer Auffassung nach sollte „Glory Metal“ einfach Spaß machen und gut unterhalten; und wenn man über Drachen, Feen und Zwerge singt – was wir wirklich gerne und oft tun – dann darf, ja muss das auch mal ein bisschen „over the top“ sein.

Die Geschichte selbst ist – nunmehr – recht simpel ausgefallen; ursprünglich war sie wie schon erwähnt viel umfangreicher.

Im Prinzip beginnt die Story damit, dass ein vor Jahrhunderten aus dem Königreich Alcador verbannter Zauberer mit Namen Shiranion nun aus seinem Exil (einer Zwischenwelt zwischen der realen Welt und der Welt der Träume) fliehen kann, und nun natürlich auf Rache sinnt. Um diese Rückkehr geht’s beispielsweise gleich im Opener „Burning Skies“. Er benutzt dann seine Kräfte, um dem letzten noch lebenden Drachen seinen Willen aufzuzwingen und mit dessen Hilfe und seinen zahlreichen Untoten Gefolgsleuten dann das Königreich zu unterjochen und anschließend über die Träume der Bevölkerung zu herrschen, und den Menschen jede Nacht Alpträume zu bescheren. Die Überlebenden, die fliehen können, sammeln ihre Kräfte und schicken einen erwählten Krieger los, um – mit magischem Schwert bewaffnet – den Drachen zu töten; den „Dragonslayer“ also. Dieser ringt den Drachen zwar nieder, wird aber schwer verwundet und für tot gehalten.

Schließlich haben dann die Überlebenden aber ihre Kräfte wieder gesammelt und brechen zur letzten Schlacht gegen Shiranion auf – davon handelt etwa „The Longest Night“. Überraschend kehrt dann auch noch der „Dragonslayer“ am Vorabend der Schlacht zu den Helden zurück, und so kann letztlich Shiranion besiegt werden. Der Song „Alcador“ handelt dann von der triumphalen Rückkehr der Helden in die Hauptstadt des Reichs.

J.P: Auf dem Album gibt es ja auch ein paar Gastmusiker zu hören. Wie kam denn dort der Kontakt zu Stande? Im speziellen spiele ich da natürlich auf Ralf Scheepers an, der ja mit zu den bekanntesten und gefragtesten deutschen Metal Sängern gehört.

S.S: Ja also zu den Gastmusikern aus Österreich hatten wir natürlich vorher schon Kontakt, wir haben auch schon einige Gigs gemeinsam mit Bands wie SIREN’S CRY, ECLIPTICA und SERENITY gespielt, da war es natürlich klar, dass wir auch gleich auf diese zugehen würden, wenns um Gastauftritte geht. Tom Tieber etwa, der Sänger von ECLIPTICA, hatte auch schon den „Drachen“ auf der Demo-Version von „Wings Of The Night“ aus dem Jahr 2008 verkörpert, und hat diesen Part dann in der neuen Album-Version wieder übernommen. Das Gitarrensolo von Philip Porter von SIREN’S CRY bzw. DIGNITY ist allerdings neu, ebenso wie die weiblichen Vocals von Katarina Bilak, die Leadsängerin bei SIREN’S CRY ist und die Album-Versionen von „The Longest Night“ und „Vaults Of Heaven“ veredelt hat.

Ralf Scheepers lief da etwas anders, aber auch sehr unkompliziert: Wir haben ihn einfach über Facebook angeschrieben, ob er grundsätzlich überhaupt Guest Vocals machen würde, und er hat sich die Sachen dann mal angehört und dann zugestimmt! Er hat dann seine Parts in seinem eigenen Studio gleich aufgenommen, und uns fix fertig zugeschickt – das lief alles super-schnell und einfach, und wir haben uns natürlich irre gefreut über diesen Gastauftritt – das hast du auch nicht alle Tage, dass einer der besten Metal-Sänger der Welt auf deinem Debütalbum dabei ist, haha.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs ein. Für mich sind „Burning Skies“, „Dragonslayer“, „Hero’s Return“ und „The Ride“ die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich irgendwelche Favoriten auf dem Album?

S.S: Also „Burning Skies“ habe ich oben schon angesprochen, das ist eben der Part, in dem der böse Magier Shiranion, wahnsinnig geworden durch Jahrhunderte des Exils, in die Welt zurückkehrt. Sein „Wahnsinn“ wird verkörpert durch die Guest Vocals von Ralf Scheepers, der mit seinem einzigartigen Timbre natürlich noch ein ordentliches Stück „böser“ und bedrohlicher rüberkommt als ich und dem ganzen Song einen dämonischen, mystischen Charakter verleiht. Ich glaube, Ralf passt hier auch sensationell ins Gesamtgefüge rein.

„Dragonslayer“ beschreibt dann, wie eben der „Held“ der überlebenden Menschen auserkoren und mit dem Schwert „Stormeye“ ausgestattet wird, um den von Shiranion manipulierten Drachen zu besiegen und zu erlösen. „Hero’s Return“ dreht sich dann um die Rückkehr des Dragonslayer, wie dieser bereits für tot gehalten wurde, aber am Vorabend der letzten Schlacht zu den Helden zurückkehrt, was diesen neue Hoffnung für den bevorstehenden Kampf gibt.

Und „The Ride“ schließlich ist bereits ein älterer Song, der bereits zu Zeiten meiner ehemaligen Band ELEFTHERIA entstanden ist, und den ich für das DRAGONY-Album nun mit einem etwas anderen Text versehen habe. Dies ist quasi die „Schlachthymne“, die die Helden der Geschichte in den letzten Kampf begleitet. Hier liefert dann auch Van Alen, mittlerweile Gitarrist bei ECLIPTICA, das Gastsolo im Mitteilteil ab – das hat mich natürlich besonders gefreut, weil ich mit Alen auch schon bei ELEFTHERIA gemeinsam gespielt habe.

J.P: Der Abschlusstrack „Sparta“ bietet ebenfalls Gesprächsstoff, da er ein wenig aus dem Fantasy Muster rausfällt. Was hat es mit diesem Song und seiner Hintergrundgeschichte auf sich? Was hat euch dazu bewogen ihn zu schreiben?

S.S: Ja genau, „Sparta“ ist natürlich nicht Teil der Fantasy-Geschichte – darum wird er auf dem Album auch als „Bonus Track“ geführt. Der Grund, ihn reinzunehmen, ist einfach: Die Story ist einfach absolut episch, haha! Natürlich geht es hier um die legendäre Schlacht der Spartiaten gegen die Perser bei den Thermopylen, und als Ausgangspunkt der Lyrics habe ich hier die Schiller-Übersetzung des Epigramms von Simonides genommen: „Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.“

Dieser Spruch ist auch im altgriechischen Original am Anfang des Songs zu hören, und kehrt dann im Refrain wieder, wenn es heißt: „Tell them you saw us ride / to the gates of our destiny / Tell them we fought and died / for our land and our liberty / and tell them you saw us lie on the ground as their law commands.“

Das ist natürlich historisch nicht ganz akkurat, weil die Spartiaten ja keine Pferde hatten, haha… aber reiten klingt einfach epischer! Du siehst also: „Glory Metal“! Haha!

Bei diesem Song hat übrigens Thomas Buchberger von SERENITY das Solo beigesteuert!

J.P: Eine Frage zur Labelsituation. Aktuell seit ihr ja auf Labelsuche, gibt es dort schon irgendetwas neues zu vermelden? Es gibt viele gute deutsche Metallabels : -)!
Werdet ihr dann das Album noch einmal neu vertreiben, oder gleich ein neues einspielen?


S.S: Naja, primär wäre natürlich die Idee, „Legends“ bei einem Label aufzulegen. Wir haben das Album zwar jetzt „veröffentlicht“, aber eigentlich nur im kleinen Rahmen – wir haben nur ein paar wenige Promoexemplare anfertigen lassen und schauen jetzt erstmal, ob wir eben einen Vertriebs-Deal dafür landen können. Sollte das nicht klappen, werden wir natürlich den Vertrieb in Eigenregie im größeren Stil aufziehen, denn derzeit ist das Album nur direkt über uns als Band erhältlich. Daher wäre natürlich ein Vertrieb mit physischen Exemplaren im Fachhandel und über Plattformen wie iTunes, Spotify und Amazon sehr interessant. Aber wie gesagt – das ist als Newcomer-Band natürlich ziemlich schwierig.

Darum versuchen wir eben nun zunächst mal, uns eine Fanbase aufzubauen, sodass dann vielleicht die Nachfrage auch groß genug wird, dass Labels auf uns aufmerksam werden bzw. unsere Kontaktaufnahme mit Labels auch auf offene Ohren stößt, haha. Man kann heutzutage einfach nicht mehr daheim rumsitzen und warten, dass irgend jemand auf deine „Genialität“ aufmerksam wird – entweder, man reißt sich selbst am Riemen und versucht, selbst etwas zu bewegen und seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und zeig so Initiative – oder man wartet eben darauf, dass irgendwas passiert; nur dann wartet man meist lange und vergeblich.

Genau aus dem Grund versuchen wir eben auch immer wieder, bei uns daheim in Wien Konzerte aus dem Melodic Metal-Bereich zu veranstalten, der bei uns ja leider nicht so populär ist. Die Show dieses Jahr mit PRIMAL FEAR und BRAINSTORM ist so sicherlich ein gewisses Risiko für uns, aber wir dachten uns – man muss es einfach probieren, denn wenn man immer nur darauf wartet, dass andere Leute etwas für einen machen, wird das einfach nie was. Und gerade bei PRIMAL FEAR freut es uns natürlich besonders, dass wir die Show in Wien veranstalten können, nicht nur weil Ralf Scheepers eben bei uns auch die Gast-Vocals gemacht hat, sondern auch weil PRIMAL FEAR schon seit unglaublichen sechs Jahren(!) nicht mehr in Wien zu Gast waren! Da wird’s einfach mal wieder Zeit! Und auch BRAINSTORM hatten ihren letzten Gig hier vor stolzen vier Jahren – und wer BRAINSTORM kennt, der weiß, dass das eine unglaublich gute Live-Band ist – insofern wird diese Show sicher ein Erlebnis für Freunde des melodischen Metal, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Und hey – als Draufgabe gibt’s dann ja noch einen weiteren Special Guest als Toursupport, und uns von DRAGONY als Opener in Wien! Tickets für die Show sind übrigens bereits erhältlich einfach auf www.planet.tt vorbeisurfen oder uns unter office@dragony.net eine Mail schicken!

J.P: Bei eurer Stilausrichtung kommt natürlich gleich die Frage zu persönlichen Buch, Film oder Spiel Fantasy Lieblingen? Seid ihr da richtige Freaks, gibt es dort Hitlisten?

S.S: Ja klar, wir stehen da alle auf das Fantasy-Zeugs, haha! Also logischerweise steht natürlich der „Lord Of The Rings“ ganz weit oben im Kurs, aber auch Sachen wie Stephen Kings „Dark Tower“-Serie oder das sich neuerdings gestiegener Popularität erfreuende „Song Of Ice And Fire“ bzw. „Game Of Thrones“ von George R.R. Martin. Ich mag auch Robert Jordans „Wheel Of Time“ sehr gerne, und auch Sachen von Tad Williams. Und auch bei PC- und Videospielen steht bei uns alles im Kasten von Diablo über Dragon Age über World of Warcraft und Guild Wars bis hin zu Skyrim und Final Fantasy, haha. Also Inspirationsquellen gibt’s in dieser Hinsicht bei uns mehr als genug!

J.P: Sigi wie geht es denn jetzt genau bei DRAGONY weiter? Was steht bei dir selbst als nächstes an?

S.S: Ja also abgesehen von den nächsten Liveshows mit PRIMAL FEAR und am METALFEST, von denen ich eh schon erzählt habe, geht es nun natürlich mal mit der Label-Bemusterung weiter, und sonstige Promoaktivitäten fressen natürlich auch viel Zeit – aber das macht man ja gerne! Und dann sollen natürlich auch bald mal wieder neue Songs in Angriff genommen werden, immerhin muss ja ein Nachfolger zu „Legends“ irgendwann her!

J.P: Vielen Dank Sigi für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interviews! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

S.S: Auch wir sagen DANKE für das Review und die Interview-Möglichkeit, hoffen natürlich, dass viele neue und alte Fans zu unseren nächsten Shows kommen – Tickets sind sowohl für PRIMAL FEAR als auch fürs METALFEST direkt bei uns unter office@dragony.net erhältlich – und wir hoffen auch, dass „Legends“ den Leuten gefällt und wir bald die Möglichkeit haben, das Album auch außerhalb Österreichs im großen Stil zu promoten; sei es über einen Vertriebs- oder Plattenvertrag, oder durch die eine oder andere Tour in Europa. Wir sind für alles zu haben, wenn uns wer haben möchte – schreibt uns ne Mail, wir sind noch günstig zu buchen, haha!

Besten Dank, viele Grüße nach Deutschland, und am Wichtigsten: Bleibt Glorreich! ;)

Julian


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