KORITNI


KORITNI, eine australische Band, die gerade ihr 5. Album veröffentlicht hat. Das Quintett stammt aus Sidney und im März/April konnte man sich von KORITNI ein eigenes Bild in Frankreich machen, da sie dort getourt haben. Lex Koritni war so nett, der Rock Garage ein Interview zu geben.

S. T.: Hallo Lex: Sollte es da draußen wirklich noch Leute geben die euch noch nicht kennen, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

L. K.:  Wir sind KORITNI und wir spielen Hard Rock mit starken Blues-Einflüssen. Ich denke das ist es, wie es sich wirklich zusammenfassen lässt haha. Im Rückblick auf die Geschichte der Band ist es notwendig, durch Dämpfe und Tourbus-Fürze hindurchzublicken. Es ist oft eine witzige Reflexion, weil wir soviel Spaß über die Jahre hinweg hatten. KORITNI wurde ins Leben gerufen, als ich mit meiner ersten Band, Green Dollar Colour, Schluss machte. Ich habe ein Album mit einem französischen Gitarristen aufgenommen und hatte das Album veröffentlicht. Die Band bestand aus zwei Leute, also wurde Touren offensichtlich schwierig. Wir mussten andere Musiker finden, um mit ihnen auf Tour zu gehen. Wir buchten eine Tour und versuchten dann, einen zweiten Gitarristen, Bassisten und Schlagzeuger zu finden. Ein Monat vor der Tour konnten wir uns noch immer nicht entscheiden, wen wir nehmen würden... daher, um nicht eine Menge anderer Probleme aufzuzählen, beendete ich die Band. Mein Manager sagte mir, dass ich die Tour noch zu Enden bringen müsse, da ich schon bestätigt hatte und die Promotion bereits stattfand. Also ließ ich die Musiker von halb Sydney vorsprechen und KORITNI war gegründet. Wir gingen auf Tour während wir uns gerade um die drei Wochen kannten. Es war wir eine Feuertaufe, aber zu Ende der Tour waren wir gute Freunde. Jede Tour seitdem war größer und besser. Die letzte Tour und die kommende waren besonders interessant, weil Luke Cuerden aus persönlichen Gründen nicht in der Lage war, die Tournee mitzumachen (er wird jedoch nächstes Jahr mit uns Touren), so dass ich in der Position war, in weniger als einem Monat einen Gitarristen für uns zu gewinnen. Zum Glück hatte ich ein besseres Profil und so war es einfacher jemanden zu finden. Wir nahmen einen Typen namens Manu Livertout, er ist ein bombiger Gitarrist und hat einige Solo-Alben, checkt sie!

S. T.: Wie kommen Eure Songs zustande? Habt Ihr eine bestimmte Art und Weise, sie zu schreiben oder kommen sie eher spontan zustande?

L. K.: Das kommt, ehrlich gesagt, darauf an, mit wem ich arbeite. Wenn ich allein schreibe, dann könnte es jede Art von Kombination sein. Ich könnte mit einer Chorus-Idee beginnen, dann würde der Song aus dieser Saat wachsen. Oder ich würde mit meiner Gitarre herummachen und ein Riff anschlagen, dass cool klingt und von dort aus den Song herausbilden. Manchmal passiert alles auf einmal und ich realisiere nicht was vor sich geht und ehe ich es weiß, habe ich zwei Gitarren-Parts, Bass, Schlagzeug, Gesang, Text und Klänge an einem Tag geschrieben. Das geschah, als ich „Down At The Crossroads“ schrieb. Aber wenn ich mit anderen Bandmitgliedern arbeite, arbeiten sich die Dinge auf dieselbe Art und Weise heraus. Eddy wird mit einem kompletten Musikstück zu mir kommen (zwei Gitarren-Parts, Solo, Bass und Schlagzeug); der ganze Song ist mit Riffs, Versen, Chorusen etc. strukturiert und ich muss gerade noch Melodien, Klänge und Texte darüberstülpen. Manchmal ändert sich nicht viel daran, nachdem er es mir gegeben hat. Zu anderen Zeiten sind ein oder zwei Veränderungen nötig, um die Melodie-Idee anzupassen. Ich werde ihm die Melodie zeigen; er wird die Veränderungen in der Musik machen und mir dann geben, damit ich weiterarbeiten kann. Diese Art, alles vor- und zurückzugeben, ist großartig, denn es ermöglicht uns, mit den anderen zu arbeiten, sogar wenn wir in verschiedenen Ländern sind. Sowie jetzt, weil ich in Frankreich lebe und er jetzt in Australien lebt.

S. T.: Wie seht Ihr Eure vorherigen Alben? Blickt Ihr gern zurück?

L. K.: Es ist immer gut, zu reflektieren, was Du getan hast, selbst wenn Du nur eine Leiter hochkletterst, ist es gut, bisweilen einen Blick nach unten zu werfen. Manche Leute haben Angst vor Höhen, in solchen Fällen ist es keine solch gute Idee, aber ich mag es. Es ist eine Art zu sehen, wie weit Du gekommen bist. Einige Leute hören zurück, was sie getan haben und sie mögen es nicht, weil es nicht das reflektiert, was sie jetzt tun. Aber es ist dasselbe wie auf einem Foto von Dir selbst von vor zehn Jahren zu gucken. Du magst Pickel gehabt haben, Du magst einen blöden Haarschnitt gehabt haben, Du magst einen anderen Stil getragen haben, aber das ist nichts, wovor man sich fürchten oder sich für schämen müsste; wir können ja nicht alle Bart Simpson sein und denselben unveränderlichen Stil haben und 20 Jahre Höllenlook, wir werden älter und ändern uns. Also, um zu Deiner Frage zurückzukommen, yeah, ich mache mir keine Gedanken, wenn ich die alten Platten höre. Ich kann eine Veränderung in meiner Stimme hören und zum Glück bin ich glücklicher damit, wie ich heute klinge als in der Vergangenheit. Ich hoffe, dass es sich weiterhin auf diese Weise herausbildet, aber ich bin sicher, dass eine Zeit kommen wird, zu der ich die Art, wie ich singe, ändern muss, weil bei den meisten Rock-Sängern eine Zeit kommt, in der Dein Körper nicht mehr das tun will, was Du willst.

S. T.: Wie sieht die Zukunft von KORITNI aus? Das Album ist ja nun erst draußen. Können wir auf eine längere Welt- oder Europatournee hoffen?

L. K.: Ich hoffe es, es gehen Gerüchte im KORITNI-Camp herum, dass wir später in diesem Jahr andere europäische Länder touren werden. Wie Du sicher weißt, hatte unser Album eine Verspätung bei der Veröffentlichung; es kam in Frankreich am 01. März raus und dann in den folgenden Monaten in anderen Ländern. Nun, nachdem es veröffentlich wurde, dürfte es Veranstalter interessieren und sie werden uns kontaktieren und Touren organisieren, z. B. Euer Land.

S. T.: Im April und März habt Ihr Frankreich getourt. Warum nicht im restlichen Europa? Fühlt Ihr Euch mit den französischen Fans eher verbunden?

L. K.: Da ist natürlich ein spezielles Band zwischen Frankreich und KORITNI, der Wein ist ein gutes Thema, um zu beginnen; nicht zu vergessen, die Tatsache, dass ich fünf Minuten vom besten Cognac- und Wodka-Handel entfernt wohne; ich lebe gerade außerhalb der Stadt Cognac, welche – wie Du Dir vorstellen kannst – Cognac produziert, aber es ist auch sehr nah bei der Grey Goose Destillerie. Aber bedenke, dass mein Manager Franzose und ein Bandmitglied ebenfalls Franzose ist (für Eure uninformierten Leser, es ist Eddy Santacreu), also denke ich, es ist nur natürlich, dass die meisten unserer Fans dort ansässig sind. Aber wie auch immer, wir sind willens, in andere Länder zu gehen und Fans und lokalen Alk kennen zu lernen.

S. T.: Apropos Tour: Fällt Dir  vielleicht eine Anekdote ein, die Du unseren Lesern erzählen möchtest?

L. K.: Haha, nun, da sind so viele. Ich werde Dir ein paar erzählen. Ich erinnere mich immer an die schrecklichen Gigs, da sie Gigs sind, an die wir uns erinnern und über sie lachen. Ich denke, es ist dasselbe wie mit den meisten Dingen, versuche, an das beste Essen zu denken, dass Du hattest... es ist schwer, denn wenn Du wie ich bist, hast Du eine Menge großartiger Lebensmittel gehabt, nun denke an Dein schrecklichstes Essen, huh?  Also damit im Hinterkopf, einer der Gigs, die ich nie vergessen werde, ist der Gig, der niemals stattfand. Wir waren auf Tournee in England, wir kamen in einer Stadt an (ich kann mich nicht erinnern, welche Stadt es war), aber es war fürchterlich kalt (also mit der Erinnerung weiß ich zuletzt, es war England) und wir gingen in diesen Pub, nur um festzustellen, dass die Supportband nicht kommen würde. Das Problem war, dass wir ihr Schlagzeug und Lautsprecherkabel benutzen mussten. Also keine Supportband = kein Konzert. Dem Geschäftsführer des Pubs tat es so leid für uns (weil die Supportband Freunde von ihm waren), dass er uns die ganze Nacht frei trinken ließ, und wir haben Karaoke gemacht während wir den Pub leer tranken. Eines der lustigsten Dinge war Matt (der Bassist), als er „Wanted Dead Or Alive“ von Bon Jovi sang. Das nächste, was wir realisierten, war, dass es drei Uhr nachts war und wir in einem heruntergekommenen Nachtclub waren mit Massen von fetten britischen Mädchen, die wie Supermodels angezogen waren und ihr bestes versuchten, sexy auszusehen und zu tanzen, was kläglich misslang... dann denke ich daran, dass um vier Uhr nachts ein Kebab konsumiert wurde oder es ist nur die Erinnerung an ein fettes Mädchen, dass einen Kebab isst; ich weiß nicht, dass war einer unserer Gigs, der kein Gig war.

Ein anderer guter war, als wir in Korsika waren und wir an der Lokalität ankamen und nur herausfanden, dass ein Schweinekopf über der Bar war mit den Gedärmen, die alle über den Flur verteilt waren. Der Typ guckte uns an und sagte, ich habe heute morgen gerade gejagt, und wir werden es heute Nacht essen. Ich fühlte mich ein wenig wie in einer Mischung aus „Spinal Tap“ und „Texas Chainsaw Massacre“.

Da gibt es eine Menge anderer Geschichten, die sogar unsere Songs beeinflusst haben, wie „155“ von unserem Album „Game Of Fools“. Das war während unserer Tour in Italien und hatten gerade unsere letzte Show im Italienischen Bein beendet. Natürlich war es ein Grund, dass es die letzte Show war, um zu feiern, also tranken wir ein wenig zuviel, sogar Luke trank ein wenig zuviel und er wachte auf mit einem chronischen Kopfschmerz. Nun ja, unser Tourmanager musste unsere gesamte Ausstattung zurück nach Paris fahren, also gab er uns unsere Flugtickets und sagte, nehmt die Autobahn zum Flughafen, gebt das gemietete Auto zurück und geht an Bord des Flugzeuges. Klingt simpel, richtig, nun, wir fuhren in die falsche Richtung der Autobahn und kamen am Flughafen von Verona an anstatt von Mailand. Wir hatten dann die Möglichkeit, entweder das Flugzeug zu verpassen oder 180 km innerhalb von einer Stunde und zwanzig Minuten zu fahren. Wir haben das Flugzeug bekommen und haben keine Geschwindigkeitsstrafe bekommen, obwohl ich denke, sie wäre teuer gewesen.

S. T.: Für einen Europäer ist Australien ein Land unvorstellbarer Weite und Entfernung. Wie reist Ihr auf Tourneen? In Bussen tagelang durch das Outback oder bevorzugt Ihr das Fliegen?

L. K.:  Nein, wir ziehen es vor, nicht in Australien zu touren, aus den Gründen, die Du gerade aufgeführt hast. Australien hat eine geringe Populationsdichte und große Reisedistanzen, also gibst Du zwangsläufig mehr für’s Reisen aus als Du für einen Gig bekommst. Ich denke nicht, dass es komplett unverständlich ist, nicht zahlen zu müssen um zu spielen.

S. T.: Wirkt diese Weite und Endlosigkeit sich inspirierend aus oder verherrlicht man als Europäer so etwas leicht und es ist die endlose Langeweile? Gibt es vielleicht sogar Zeiten, zu denen sich ein Künstler ins Outback zurückzieht, um kreativ zu sein?

L. K.: Ich denke, es hängt wirklich vom Künstler ab. Ich bin eine Ausnahme zu den meisten Australiern, ich genieße es, zu jagen und im „Outback“ zu sein, aber der Großteil der australischen Bevölkerung wuchs in Städten auf und lebt dort, so kann ich mir vorstellen, dass es für sie langweilig ist. Ich meine, es gibt einige Mitglieder innerhalb der Band, die den Unterschied zwischen einer Elster und einer Krähe nicht sagen können (es sind zwei der Hauptarten von Australiens Vögeln, schaut sie Euch im Internet an). Wobei, wenn Du in dem Land aufgewachsen bist, siehst Du es auf eine andere Art und Weise. Also, ja, ich genieße das Outback. Ich hatte sogar meine Flitterwochen im Outback, 9000 km herumfahren, verschwitzt und staubig, ich bin nur froh, dass meine Frau meiner „Bushman“-Art entgegenkommt, ha.

S. T.: Habt Ihr bestimmte Vorbilder, die Eure Musik beeinflusst haben?

L. K.: Aber natürlich, ich meine, wer hat keine? Ich habe die Üblichen, wie Du Dir vorstellen kannst, AC/DC, Aerosmith, Van Halen, Cold Chisel, aber ich nehme an, Du hast diese Einflüsse schon erraten, huh? Ich bin sogar mit einer Menge Blues, Soul und Rock n’ Roll in Kontakt gekommen. Mein Vater hat mich alles gelehrt, was ich über singen und Musik weiß. Er gab mir täglich Musikstunden vom Alter von zwei Jahren an. Im Alter von acht Jahren, meine ich, kannte ich jeden Song Note für Note von Little Richard, auch lernte ich eine Menge von Credence Clearwater, Aretha Franklin, Kathi McDonald. Und ich liebe die Musik dieser Künstler noch immer, aber andere, die mir so in den Kopf kommen sind Freddie King, Status Quo, Little Milton, Mr. Big, Sonny Landreth. Ich könnte noch weitermachen, Künstler aufzulisten, die mir in den Sinn kommen, aber das dürfte ein wenig langweilig werden.

S. T.: Könnt Ihr von Eurer Musik leben oder habt Ihr oder einige von Euch noch andere Jobs?

L. K.:  Yeah, einige von uns haben reguläre Jobs, die getan werden müssen zwischen Tourneen, aber ich habe keinen normalen Job: Ich habe die Option, meine Rechnungen nicht zu zahlen, haha.

S. T.: Viele Musiker und Plattenfirmen klagen über Umsatzeinbußen seitdem es keine Schwierigkeit mehr ist, Musik aus dem Internet herunterzuladen. Wie siehst Du das Ganze?

L. K.: Ich denke, dass es nur das ist, beklagen. Natürlich beklagen sie sich, ich meine, es bedeutet weniger Geld für sie. Aber unglücklicherweise ist es nun eine Tatsache des Lebens: Viele Bands haben das Internet als ihre Hauptquelle ihrer Instrumentalisierung und ihre Hauptart, ihren Namen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Wahnsinnig viele Leute lesen jetzt dieses Interview im Internet. Also wenn Künstler oder Plattenfirmen sich beklagen, sollten sie daran denken, dass sie selbst ebenfalls Internetnutzer sind. Die Welt ändert sich und ich denke, Musiker müssen ihre Sichtweise anpassen, Du kannst nicht erwarten, dass Bands so arbeiten wie sie es in den 70er, 80er oder 90ern taten: Es ist eine andere Epoche nun, somit ist eine andere Einstellung gefragt. Wenn wir das Internet zu unserem Vorteil nutzen und unsere Band durch das Internet bekannt wird, hast Du nicht das Recht, Dich herumzudrehen und zu sagen „hey, ich wünschte, das Internet würde nicht existieren, weil die Leute meine Musik stehlen“.

S. T.: Was schätzt Du, wie die Musikwelt sich weiterhin entwickeln wird? Gibt es bestimmte Musikstile, von denen Du meinst, dass sie sich künftig mehr hervortun werden?

L. K.: Ich weiß es wirklich nicht. Ich tendiere nicht dazu, viel von dieser Musik zu hören. Wenn ich 12 Stunden damit verbracht habe, etwas aufzunehmen oder zu schreiben, ist das Letzte, was ich will, eine AC/DC-Scheibe in die Hand zu nehmen. Ich höre alle Arten von Musik in meinem Auto während ich fahre, aber das ist es dann auch. Aber scheinbar sagen die Leute, dass ich Teil der neuen Welle des Hardrock bin oder so was. Ich weiß nicht, ich habe bereits in einer Band gespielt und dann, nach einigen Jahren, entdeckte ich Airbourne und Electric Mary und ein paar andere coole Aussie-Rock-Acts und ich dachte, es ist Zeit, ich bin es satt, dass allein zu machen. Ich hoffe, es geht weiter in dieser Gangart, aber ich denke, es spielt keine Rolle, was wir machen, wenn wir es machen.

S. T.: Vielen Dank für die Zeit. Vielleicht hast Du selbst ein paar letzte Worte an unsere Leser...

L. K.: Keine weiteren Fragen... nein, kleiner Scherz. Ich weiß nicht, ich fühle, ich habe ein paar Antworten für das hier vorbereitet, aber es ist einfach eine Standard-Frage am Ende eines Interviews... aber ich habe unglücklicherweise keine Standard-Antwort. Und ich und andere Bands geben ein Interview mit fast furchtbaren klischeehaften Antworten wie „ROCK N’ ROLL“ oder „KEEP ROCK ALIVE“, aber die Chancen, wenn Du dieses verdammte Rock n’ Roll-Interview soweit gelesen hast, kann ich garantieren, dass der Leser Rock am Leben erhalten wird ohne das man es ihm sagen muss, also muss ich es ihm nicht sagen. Was für eine Idee. Wenn der Leser überzeugt ist von wenigen Bands, die in der Lage sind, aufzunehmen, weil das Internet dieses Downloading-Ding ermöglicht (was wahr ist, denn eine Menge Bands finanzieren ihre Alben selbst, und wenn sie das Geld nicht von ihrer letzten Veröffentlichung zurückbekommen, ist es schwer, sich ein neues Album leisten zu können), ich denke, Eure Leser sollten beginnen, die CD’s für ihre Freunde zu kaufen. CD’s sind in diesen Tagen billig, wenn Ihr also nach Hause zu Freunden zum Dinner geht, bringt ihnen statt ein paar Flaschen Wein oder ein paar Packs Bier als Gastgeschenk eine CD einer Eurer neuen Lieblingsbands mit. Es würde diesen neuen Bands helfen und es gibt Euch etwas Neues, was Ihr während des Dinners oder BBQ’s hören könnt. So, bevor ich es vergesse: ROCK N’ ROLL!!!!!!!

Sandra

ENGLISH VERSION:

KORITNI, an Australian band, who has just released their 5th album. The quintett lives in Sidney and in March and April their fans had the chance to see them live because they toured through France. Lex Koritni has been so kind to make an interview with Rock Garage.

S. T.: Hi Lex! In case there are a few people who don’t know who KORITNI is, would you please give a little introduction about the band and a quick review of the band-history?

L. K.: We're Koritni, and we play Hard Rock with strong blues influences. I think that about sums it up really ha ha. Looking back on the history of the band i need to look through clouds of alcohol vapours and tour bus farts. It's often a funny reflection, because we've had so much fun over the years. Koritni first started after I broke up my first band Green Dollar Colour. I recorded an album with another French guitarist and had the album released. The band only consisted of 2 people, so obviously touring would be difficult. We had to find other musicians to go on tour with. We booked a tour and then tried finding a 2nd guitarist, bass player and drummer. One month before the tour we still couldn't decide on who to take … so because of that, not to mention a whole lot of other problems, I quit the band. My manager told me that I still had to complete the tour, as it had already been confirmed and promotion was already in place. So I auditioned half of Sydney's musicians and Koritni was formed. We went on tour having only known each other for about 3 weeks. It was like a baptism of fire, but we came out the other end of the tour great friends. Every tour since then has been bigger and better. Last tour and the forthcoming one was particularly interesting because Luke Cuerden, due to personal reasons, was unable to do the tour (he'll be touring with us next year though) so I was in a position yet a gain of trying to find a guitarist in less than a month. Luckily though these days I’ve got a better profile and it was easy to find someone. We took a guy named Manu Livertout, he's a totally rad guitarist and has a few solo albums of his own, check’em out!

S. T.: Do you have a special way of working writing your songs? Is there a routine or do you write more spontaneous?

L. K.: Really that just depends on who I’m working with. If I’m writing alone then it could be any sort of combination. I might come up with a chorus lyric idea, then the song will grow from that seed. Or I’ll be fucking around on my guitar and hit upon a riff that sounds cool and builds it from there. Sometimes it all just happens and I don't realize what’s going on and before I know it I’ve written 2 guitar parts, bass, drums, vocals, lyrics and harmonies in a day. That's what happened when I wrote Down At The Crossroads. But when working with other members of the band things usually work out the same way. Eddy will come to me with almost a complete piece of music (2 guitar parts, solo, bass and drums) the whole song will be structured with riffs, verses, choruses etc. and I’ll just have to put melodies, harmonies and lyrics over the top. Some of the time nothing will change much after he gives it to me. Other times I will think that a change or two is needed to accommodate a melody idea. I'll show him the melody; he'll make the changes to the music and then give it back to me for more work. This back and forth way of working is great because it enables us to work with each other even when we are in different countries. Like now, because I’m living in France and he is now living in Australia.  

S. T.: How is your view of the previous KORITNI-albums? Do you like to have a look into the past?

L. K.: It's always good to reflect on what you've done, just like when you're climbing a ladder it's good to occasionally look down. Some people are scared of heights in which case it ain’t such a good idea, but for me I like it. It's a way of seeing just how far you've come.  Some people listen back to what they've done and don't like it because it doesn't reflect what they are doing right now. But it's the same at looking at a photo of your self from 10 years ago. You might have pimples, you might have a stupid haircut, you might dress in a different style but it's nothing to be scared of or ashamed, after all we can't all be Bart Simpson and have the same unchanging style and look for 20 years hell we gotta get older and change. So getting back to your question, yeah I don't mind listening back to old records. I can hear a change in my voice, and luckily I’m happier with how I sound now than in the past. I hope it continues to work out that way, but I’m sure there will come a time when I’ll have to change the way I sing because like most rock singers there comes a time when your body won't do what you want it to anymore.

S. T.: How will the future of KORITNI be? Your album is published now. Can we hope for a worldwide- or an European tour?

L. K.: I hope so, there are rumors going around the Koritni camp that we will be looking to tour other Euro countries later in the year. As you may well know our album had a delayed release, it came out in France first in March, and then in subsequent months in other countries. So no that it's out maybe that will interest promoters to contact us and organize tours of, for example, your country.  

S. T.: In April and March you have toured through France. Why haven’t you given any gigs in the rest of Europe? Do you feel a special bond between KORITNI and the French fans?
L. K.: There is certainly a special bond between France and Koritni, the wine is a good place to start, not to mention the fact that I live just 5 mins away from a great supply of cognac and vodka, I live just outside of the city of Cognac which as you'd imagine produces cognac but it also has the Grey Goose distillery. But considering my manager is French and one of our band members is French also (for your uninformed readers that’s Eddy Santacreu) so I think it's only natural that this is where most of our fans are located. However we would be more than willing to go to other countries and sample new fans and local booze.

S. T.: By the way touring: I am sure our readers would enjoy to read a few anecdotes about touring. Is there any story you would like to share?

L. K.: ha ha well there are so many. I’ll give you a couple. I always remember the terrible gigs, as they're the gigs we remember and laugh about. I think it's the same with most things, try think about the best meal you've had…. it's hard because if you're like me you had a lot of great food, now think of the worst meal easy huh? So with that in mind one of the gig's I’ll never forget is the gig that never happened. We were on tour in England we arrived in a city (I can't remember which city it was) but it was horribly cold (so at least with that memory I know it was England) and we turned up to the pub to discover that the support band wasn't going to come. The problem was that we were going to use their drums and speaker cabs. So no support band = no concert. The pub manager felt so bad for us (because the support band was friends of his) that he let us drink for free for the night, and we did Karaoke while drinking the pub dry. One of the funniest things that night was Matt (the bass player) singing Wanted Dead or Alive by Bon Jovi. The next thing we realized was it was 3am and we were in a seedy nightclub with loads of fat British girls dressed as if they were super models, trying their best at looking and dancing sexily but failing miserably… then I think a 4am kebab was consumed or maybe that was just a memory of one of the fat girls eating a kebab, I don't know but anyway that was one of our gigs that wasn't a gig.

Another good one was when we were in Corsica and we arrived to the venue to find there was a pigs head on the bar, with the guts all over the floor. The guy looked at us and said, i hunted this just this morning, and we're going to eat it tonight. It felt a bit like a cross between "spinal tap" and "texas chainsaw massacre"

There are other stories that even have influenced songs like 155 from our album Game Of Fools. That was when we were on tour in Italy and we had just finished our last show of the Italian leg. Of course being the last show we felt we had cause to celebrate so we drank a little too much, we actually Luke drank a little too much and he woke up with a chronic head ache. Any way our tour manager had to drive all of our gear back to Paris, so he gave us our plane tickets and said take the highway to the airport give the hire car back and get on the plane. Sounds simple right, well we went the wrong direction up the highway and found Verona airport instead of Milan airport. We then had the option of either missing our plane or driving 180km in 1 hour and 20 mins. We made the plane by the way and we didn't get a speeding fine, although if we did i think it would've been expensive.

S. T.: For an European Australia is a country of incredible range and distances. How do you travel on tours? In busses through the outback day by day or do you prefer to fly?

L. K.: No we just prefer not to tour in Australia for the reasons you just mentioned. Australia has a small population and huge distances to travel, so inevitably you end up spending more traveling than you earn playing a gig. I don't think it's completely unreasonable to not want to pay to play.

S. T.: Is this range and endlessness inspiring or does an European glorify it and it is only endlessly boring? Are there actually periods in which an artist retires into the outback to be creative?

L. K.: I think it really depends on the artist. I'm an exception to most Australians, I actually enjoy hunting and being in the "outback" but most of Australia's population grew up and lives in the cities so i imagine it's boring for them. I mean there are Australian members in the band that can't tell the difference between a magpie and a currawong (they are two very common Australian birds check them out on the internet) Where as when you grow up in the country you look at it in a different way. So yeah i do enjoy the out back. I actually had my honeymoon driving a 9000km trip around the outback getting hot sweaty and dusty, I’m just lucky my wife accommodates my "bushman" ways ha.

S. T.: Do you have any idols, who influenced your music?

L. K.: Of course i mean who doesn't? i have the usual that you'd imagine AC/DC, Aerosmith, Van Halen, Cold Chisel but I’m guessing that you would have already guessed those influences huh? I was actually brought up with a lot of blues, soul and rock n roll music. My father taught me everything I know about singing and music. He gave me daily music lessons from the age of 2 years old. By the time I was 8 yeas old I think I knew almost every Little Richard song note for note, also I learnt a lot of Creedence Clearwater, Aretha Franklin, Kathi McDonald. And I still love the music of those artists, but other ones that spring to mind are Freddie King, Status Quo, Little Milton, Mr big, Sonny Landreth.
I could go on but just listing artists that spring to mind might get a bit boring. 

S. T.: Is it possible for you to pay your bills completely with the money you earn with your music or do you or somebody of your band has still regular jobs?

L. K.: Yeah some of us still have regular jobs that need to be done in-between tours, but I don't have a normal job: I just took the option of not paying bills ha ha.

S. T.: Since it is possible to download music out of the internet a lot of musicians and labels complain about sales losses. What do you think about that?

L. K.: I think it's just that, complaining. Of course they're gonna complain, I mean it means less money for them. But unfortunately it's a fact of life now: many bands have used the internet as their main source of exploitation and the main way that they get their name out to the public. Hell people are reading this interview on the internet right now. So when artists or labels complain, they should keep in mind that they are utilizing the internet as well. It's a changing world and I think that today’s musicians need to adjust their views, you can't expect to operate like bands used to in the 70's 80's or 90's: it's a different epoch now so a different attitude is needed. If you use the internet to your advantage and get your band well known through the internet you don't really have a right to turn around and say "hey I wish the internet didn't exist because people are stealing my music"

S. T.: Would you do a forecast for the future of music? Are there any styles of what you think will get stronger?

L. K.: I don't know really. I don't tend to listen to that much music. When I’ve just spent 12 hours recording or writing the last thing I wanna do is put on an AC/DC record. I do listen to all sorts of music in the car when I’m driving but that’s about it. But apparently people are saying that I’m part of the new wave of hard rock or something like that. I don't know, I just have been playing in a band and then after a few years I discovered Airbourne and Electric Mary and a few other cool Aussie rock acts and I was like it's about time, i'm sick of doing this by myself. Hopefully that treed continues, but I think that no matter what we'll keep doing what we're doing.

S. T.: Thank you very much for your time, Lex. If there are any words you would like to tell the readers you are welcome to do it.

L. K.: No more questions…no just kidding. I don't know, I feel like I should have a prepared answer for this, because it's almost a standard question at the end of an interview … but unfortunately I don't have a standard response. And me and any other band doing an interview nearly always comes out with some horrible cliched response like "ROCK N ROLL" or "KEPP ROCK ALIVE" but chances are that if you've bothered to read this far into a rock n roll interview then I can guarantee that the reader is gonna keep rock alive without me telling him so I don't need to say it. How about an idea. If the reader is concerned about less bands being able to record because of the internet downloading thing (which is true, because a lot of bands self fund their records, and if they don't make the money back from their last record it's difficult to afford to record a new one) I think that your readers should start buying CDs for their friends. CD's are cheap these days, so if' you're going to a friends house for dinner, instead of taking a couple o bottles of wine of packs of beer or whatever, just take one bottle and by your host a new CD of one of your favorite new bands. It'd help these new bands and also gives you something new to listen to at the dinner or BBQ. Also before I forget: ROCK N ROLL!!!!!!!!

Sandra


http://www.koritni.com/band_pics/koritni2011_3.jpg

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