NIGHTQUEEN

Metal und Fantasy gehen meistens Hand in Hand. Mit NIGHTQUEEN tritt jetzt eine neue Band ins öffentliche Rampenlicht, die genaue diese Mischung vollkommen abdeckt. Mit „For Queen und Metal“ bringt die Band dieser Tage ihr erstes Album auf den Markt und das war für uns natürlich Grund genug mal mit dem Bandchef Rex ein Gespräch zu suchen und uns über die Band, die Geschichte und die belgische Metallandschaft zu unterhalten.

J.P: Hallo Rex. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Da euch viele Leute bestimmt noch nicht kennen, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

R.Z: Hallo Julian, vielen Dank für dein Interesse an NIGHTQUEEN.
Wir sind eine weiblich angeführte symphonischen Powermetalband aus Belgien. Bevor wir dieses Niveau mit diesem Line-Up erreichten gab es all die Jahre einen richtigen Kampf  um die richtigen Musiker zusammen zu bekommen. Vor dem aktuellen Line Up haben wir nur ein paar kleine Konzerte gespielt. Wir sind also noch ein wenig unbekannt.

J.P: Es gab ja schon einige Besetzungswechsel bei euch, unter anderem hattet ihr auch mal zwei Sängerinnen wenn ich das richtig gesehen habe? Glaubst du nun das richtige Line Up gefunden zu haben?

R.Z:  Das wir zwei Sänger gleichzeitig hatten stimmt nicht. Wir hatten gerade die Aufnahme zu unserem ersten Demo beendet als unsere damalige Sängerin ausstieg. Also nahmen wir das Ganze erneut auf, dieses Mal mit unserem neuen Sänger. Wir veröffentlichten die erste EP und dann erfuhren wir, dass jemand auch die allerersten Aufnahmen veröffentlicht hatte.  Alles sehr verwirrend. Aber es ist wahr, bevor das endgültige Line Up zusammenfand, war NIGHTQUEEN eine Band mit vielen personellen Veränderungen. Durch die Veröffentlichung der EP wurde das alles anders. Die Leute und Musiker wurden auf uns aufmerksam und es wurde einfacher die geeigneten Mitstreiter für NIGHTQUEEN zu finden.

J.P: Bevor ihr euer Debütalbum „For Queen and Metal“ veröffentlicht habt, habt ihr ja schon eine Reihe eigener EP’s veröffentlicht. Befinden sich alles bisherigen Songs davon nun auf eurem Debütalbum?

R.Z: Ja drei von ihnen. „Screaming for Mercy“, „Mystical Night“ und „Majesty“ (auf Nachfrage von Massacre Records). Der vierte EP Song wird auf unserem zweiten Album erscheinen. Es gab schon eine Powerballade für das Debütalbum. Eine zweite hätte die Balance auf dem Album zerstört. Also sparen wir uns diesen Song für das zweite Album auf.

J.P: Gehen wir nun mal etwas näher auf euer Debütalbum ein. Kannst du uns etwas über den Aufnahmeprozess sagen? Von wann bis wann habt ihr daran gearbeitet? Wie ist das Verhältnis zwischen schon älteren und neueren Songs?

R.Z: Aufgenommen wurde in meinem Studio. So konnten wir ohne Stress und Zeitdruck arbeiten. Das gab uns die Möglichkeit, die Lieder richtig anzuordnen. Wir sicherten den Gesang und die Gitarrenriffs und arbeiteten erneut an den Songs. 5 Monate haben wir daran gearbeitet. Daniel kam dann noch mit einigen symphonischen Arrangements. Das gab den Songs den letzten Schliff. So kreierten wir also einen neuen Sound hier im Studio. Also klingen die älteren Songs wie „Nightfall“ oder „Majesty“ jetzt genauso wie die neueren Songs wie z.B. „Secret of the blind Man“.

J.P: Wie würdest du euren Stil beschreiben? Ich denke mal Epic Power Metal trifft es am Besten oder? Von was handeln eure Songs meistens? Was sind so eure Themen?

R.Z: Meistens schreibe ich im Fantasystil. Dieser passt einfach am Besten zu mir. Viele meinen ich bin ein Träumer (aber wer ist das nicht) und das ich eine sehr lebendige Fantasy habe. Also Fantasy ist halt einfach mein Ding.
Ich schreibe über soziale Probleme, meistens verschmelze ich dann diese Probleme in Fantasy Geschichten. „Majesty“ ist z.B. ein gutes Beispiel. Es geht darum, das die Eltern keine Zeit mehr haben ihren Kindern Geschichten zu erzählen und daraus entsteht dann der Zusammenbruch des Königreiches des Märchenkönigs, weil niemand mehr die Geschichte erzählt und hört.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs ein. Für mich sind „For Queen and Metal“, „Lady Fantasy“, „Majesty“ und „Rebel to Rebel“ die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?

R.Z: Sehr gute Wahl! Ich mag eigentlich jeden Song auf dem Album. Logischerweise, weil ich sie ja auch geschrieben habe. Aber ich habe auch meine Favoriten. „Into the Night“ z.B. weil mir die Art und Weise von Daniel’s Melodien so gut gefallen. Oder „The Secret of the blind Man“, weil Keely mit viel Emotion singt und man sich dann gut in den Blinden hinein versetzen kann. Und natürlich auch „Lady Fantasy“ weil da einfach die Art und Weise wie er geschrieben wurde cool ist. Er wurde im Restaurant auf einer Servierte geschrieben….

J.P: Eine Frage zur Labelsituation. Ihr habt ja vor kurzem einen Vertrag bei Massacre Records unterschrieben, wie kam der Kontakt zu Stande? Seid ihr froh bei einem so etablierten deutschen Label gelandet zu sein?

R.Z: Vier Labels hatten uns per Email kontaktiert. Ein holländisches, ein amerikanisches und ein französisches. Das vierte war Massacre. Sie waren halt einfach die bekanntesten und deswegen haben wir uns für sie entschieden.
Wir sind froh Teil des Labels zu sein.

J.P: So nach und nach kommen jetzt ja einige Bands aus Belgien ans Tageslicht. Wie ist denn bei euch so die Szene? Gibt es ordentlich Nachwuchs und gibt es genug Möglichkeiten aufzutreten und euch Publikum zu zeigen?

R.Z: Es gibt jede Menge gute Metalbands in Belgien, aber sie bekommen nicht die Chance sich einer großen Szene zu präsentieren. Es gibt nur ein paar Metalclubs und Metalfestivals gibt es so gut wie gar nicht. Es ist halt ein kleines Land, wo die meisten Menschen einfach ein schlechtes Bild von der Metalmusik haben und sie als aggressive Musik bezeichnen.
Es gibt zwar ein paar Underground Metalfestivals die von den Bands selbst veranstaltet werden, aber die kommen und gehen und das ist sehr frustrierend. Das kann ich dir sagen.

J.P: Bei eurer Stilausrichtung kommt natürlich gleich die Frage ob ihr privat auch auf Fantasy steht? Gibt es da im Buch oder Filmbereich irgendwelche Lieblinge?

R.Z: Ich denke ich habe viele Fantasy Abenteuer Filme gesehen. Viel gelesen habe ich noch nie. Aber es gibt ein paar Filme die ich bestimmt mehr als zehn Mal gesehen habe.
Van Helsing und Highlander zum Beispiel um nur ein paar zu nennen.

J.P: Rex wie geht es denn jetzt genau bei NIGHTQUEEN weiter? Was steht bei dir selbst als nächstes an?

R.Z: Zum Glück wissen wir das jetzt noch nicht. Wir hoffen natürlich das wir bald auf Tour gehen können, aber noch sind wir nicht so bekannt. Die Veröffentlichung des Albums kommt jetzt erstmal und danach werden wir sehen.
Die Festivalsession beginnt ja bald, wir warten halt noch auf ein paar gute Angebote. Wir sind keine schlimmen Jungs und wir beißen auch nicht!!

J.P: Vielen Dank Rex für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

R.Z: Die einzigen Worte die ich zu sagen habe sind, das wir unser Bestes beim Aufnehmen des Albums gegeben haben. Hört es euch einfach an, ihr werdet es nicht bereuen!

Julian

Englisch Version

J.P: Hi Rex it’s me Julian from Rock-Garage.com is speaking. Thank you that you answer me a few questions about your new album and NIGHTQUEEN itself.
For those people who did not know you, can you introduce the band first and show the previous career?


R.Z: Hello Julian, thank you for your interest in NIGHTQUEEN. We're a very female fronted symphonic powermetalband based in Belgium.  Before reaching this level with this line up there has been a struggle for years to get the right musicians together, were technicaly en mentaly good enough to form the real NIGHTQUEEN as band.  The years before we did only some small concerts.

J.P: There have already been some lineup changes at NIGHTQUEEN. I think at the past, you had two female singers at the same time when I've seen this right? Do you think now you have found the right line up?

R.Z: That we had 2 singers at the same time is not true. We were just recording the demo for the first time as our former singer quited.  So we did the recordings again with the, at that time new singer. We released the E.P.demo and also noticed that someone had released the first recordings too.  Very confusing.  But it's true, before the definite line up came together, NIGHTQEEN was a band with lots of personel changes. It was by releasing the E.P. that the real bandmusicians wake up and noticed NIGHTQUEEN as a bend with potential.  It was suddenly much easier to get the right musicians in the band. 

J.P: Before you released your debut album "For Queen and metal", you have published some EP's.  Are all of these EP songs now on your debut album?

R.Z: Yes 3 of them.  “Screaming 4 mercy”, “Mystical Night” and “Majesty” (on demand of Massacre). The 4th song will appear on the 2nd album.  There was allready a new powerballad for the debute album.  A equal song could imbalance the dynamic of the album.

J.P: Let us look now closer at your debut album. Can you tell us about the recording process? From when to when you've worked? What is the ratio between older and newer songs on the album?

R.Z: We recorded at my studio. So we could work without any stress or time pressure.  That gave us the possibility to rearrange the songs properly. We kept the vocalmelodies and the guitarriffs and worked again on the songs. Worked 5 months on it. Finaly Daniel came up with some magnifecent symphonic arrangements.  The finishing touch on the songs.  So we created a new sound here in the studio working on the songs.  So older songs like “Nightfall” or “Majesty” now sound the same way as the new songs like “Secret of the blind man”.

J.P: How would you describe your music style? I guess Epic power metal makes it the best right? What did you want to tell us with your songs? What are your song themes?

R.Z: I mostly write in fantasystyle.  This style fits me.  They say I'm a dreamer (but I'm not the only one) and that I have a very living imagination. So fantasy is a kind of my thing. I write about the social problems a man has to deal with every day.  Mostly I interweave these problems with a fantasy story.  “Majesty” is a good exemple; parents have no more time to tell stories to their children ... the King of fairyland sees his kingdom collaps and all former fairytale heroes fading away beceause no one tells about them anymore.

J.P: Let us look at the songs. For me “For Queen and Metal“, „Lady Fantasy“, „Majesty“ and „Rebel to Rebel“ are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album?

R.Z: Good choice ! I have an affection to every song on the album.  Logical, beceause I wrote them.  But I also have my favourites.  “Into the Night” beceause of the way Daniel makes
From only simple melody a whole symphonic intro in Ennio Morricone style and “Secret of the blind man” where Keely realy sings that fucking good that I can feel the emotion of the blind man.  Those things give me goosebombs ! And there is also “Lady Fantasy” not only for the music but also about the way my wife and me wrote the lyrics.  It was in a restaurant  and we wrote the words on the tablecloth and after diner we took the cloth with us.  True story !

J.P: A question to the labelsituation. You are now under contract by Massacre Records an established label in germany. How satisfied are you with your label choice? How did the contact works?

R.Z: There were 4 labels contacting us by mail.  A Dutch, an American and a French label.  The fourth was Massacre.  That was more a known name to me and we chose for them of course.
We're happy to be part of such a company.  

J.P: Now step by step some bands from Belgium came to the light. How is the belgium metal scene? Are there enough young musicians and are there enough opportunities to act and show you to the public?

R.Z: There are many good metalbands in Belgium but don't get a chance to get on the biggerscene.  There are just a few known metalclubs in Belgium and it's also very poor with the metalminded festivals. Hell, it's a small country with mostly poky people who see metal as agressive and seditious music.  So there come and go many underground metalfests mostly organised by the bands who play there.  Very frustrating for those bands, I can tell you. 

J.P: Depend on your music style, of course, the question came if you like fantasy in your private life too? Are there any book or movie favorites?

R.Z: I think I seen most of the fantasy adventure movies. 
I don't read much. But there certainly are some films who I saw more than 10 times.  Van Helsing (best filmmusic ever) and Highlander. I just name some of them.

J.P: Rex what comes next for NIGHTQUEEN? Is a tour planned? What’s next for yourself?

R.Z: To be honest ... we don't know yet.  We hope there is a tour coming up but the world still don't know us.  The release of the album still has to come.  After that we'll see.  We'll on the PPM fest in Mons in April with bands like ACCEPT, SONATA ARCTICA, EVERGREY etc... There are some smaller festivals coming up.  But we're still waiting for some good offers.  We ain't expensive guys and we don't bite !!!

J.P: Thank you Rex for your time, and for the interesting answers! I wish you all the best for the future, the last words, of course are yours.

R.Z: The only words I left is that we gave the best of ourselves recording this album.  So at least listen to it.  You'll not regret it. 


Julian




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen